Robin Gibb & RJ Gibb mit dem Royal Philharmonic Orchestra „The Titanic Requiem“

Es ist das erste klassische Werk ROBIN GIBBs und das erste musikalische Projekt, das der ehemalige Bee Gees-Sänger mit seinem Sohn ROBIN JOHN GIBB komponiert hat. In der Form eines lateinischen Requiems erinnern ROBIN und RJ mit dem etwa einstündigen Werk The Titanic Requiem an die Opfer des Untergangs der „RMS Titanic“, die vor fast genau 100 Jahren im Eismeer versank und 1500 Menschen mit in den Tod riss.

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Vor fast genau 100 Jahren, in der Nacht vom 14. zum 15. April, sank der „unsinkbare“ Oceancruiser „RMS Titanic“ im Eismeer. Es gilt als das schwerste Schiffsunglück, das die Welt je erlebt hat. Anlass genug für den Bee Gee ROBIN GIBB und seinen Sohn RJ, ihr erstes klassisches Werk zu schreiben: The Titanic Requiem.

Im Jahr 2009 wurde an Robin und seinen Sohn Robin John in Belfast (wo die Titanic gebaut wurde) der Wunsch herangetragen, einige Songs zum Gedenken an den Untergang der Titanic zu schreiben. RJ GIBB erinnert sich: „Wir wurden gebeten, ein paar Songs für ein Titanic-Projekt zu schreiben, und wir stimmten nur zu gern zu. Zwar kam die Arbeit an diesem Projekt dann doch nicht zustande, aber wir fühlten, dass wir weitermachen mussten, dass wir etwas schaffen mussten, das an die Katastrophe, die 1500 Menschenleben kostete, erinnert, um ihnen gerecht zu werden.“ Die Idee, das Konzept als klassisches Requiem anzugehen, stammt von RJ, der eine klassische Ausbildung genoss und bestens mit der lateinischen Sprache vertraut ist. „Ich sagte zu meinem Vater: ‚Lass uns an die Aufgabe als ein Requiem herangehen, das auf der klassischen lateinischen Messe basiert. Lass uns den Opfern ein echtes Requiem geben.‘ Es schien der richtige Weg zu sein, unsere Gefühle auszudrücken.“

The Titanic Requiem wurde mit dem Royal Philharmonic Orchestra im Laufe des vergangenen Jahres in der Air Studios in London aufgenommen. An dem Werk beteiligt ist außerdem der RSVP Choir (Reconciliated Singers Voices of Peace), die Solostimmen stammen von renommierten Sängern wie dem Tenor Mario Frangoulis und der 14-jährigen Isabel Suckling. Überdies ist auf dem Song Don’t Cry Alone auch ROBIN GIBB selbst zu hören, dessen unvergessliche und einzigartige Stimme nach Jahren nun wieder zu hören ist. The Titanic Requiem ist die erste musikalische Zusammenarbeit von ROBIN und RJ GIBB.

Am 10. April wird die Uraufführung des Monumentalwerks in der Great Hall der Central Hall, Westminster in London stattfinden. Neben dem Royal Philharmonic Orchestra werden ein großer Chor und einige Special Guests auf der Bühne zu sehen und zu hören sein.

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Am 2. April 1912 in Dienst gestellt, lief der als „unsinkbar“ geltende Luxus-Liner in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 auf einen Eisberg und sank zweieinhalb Stunden nach der Kollision. Das Ereignis gilt als eines der tragischsten Unglücke der Geschichte.

The Titanic Requiem wurde mit dem Royal Philharmonic Orchestra im Laufe des vergangenen Jahres in der Air Studios in London aufgenommen. An dem Werk beteiligt ist außerdem der RSVP Choir (Reconciliated Singers Voices of Peace), die Solostimmen stammen von renommierten Sängern wie dem Tenor Mario Frangoulis (Daybreak) und der 14-jährigen Isabel Suckling (Christmas Day). Der Song Don’t Cry Alone wird für besondere Aufmerksamkeit sorgen, denn hier ist nach Jahren wieder ROBIN GIBB selbst zu hören, und wenn er mit ätherischer Stimme If your heart is breking… singt, berührt es jeden Hörer mit überwältigenden Gefühlen.

Am 10. April wird die Uraufführung des Monumentalwerks in der Great Hall der Central Hall, Westminster in London stattfinden. Neben dem Royal Philharmonic Orchestra werden ein großer Chor und einige Special Guests auf der Bühne zu sehen und zu hören sein.

Über die Entstehung von „The Titanic Requiem“
Schon im Jahr 2009 wurde an Robin und seinen Sohn RJ in Belfast (wo die Titanic gebaut wurde) der Wunsch herangetragen, einige Songs zum Gedenken an den Untergang der Titanic zu schreiben. RJ GIBB erinnert sich: „Wir wurden gebeten, ein paar Songs zu einem Titanic-Projekt beizusteuern, und wir stimmten nur zu gern zu. Zwar kam die Arbeit an diesem Projekt dann doch nicht zustande, aber wir fühlten, dass wir weitermachen mussten, dass wir etwas schaffen mussten, das an die Katastrophe, die 1500 Menschenleben kostete, erinnert, um ihnen gerecht zu werden.“ Die Idee, das Konzept als klassisches Requiem anzugehen, stammt von RJ, der eine klassische Ausbildung genoss und bestens mit der lateinischen Sprache vertraut ist. „Ich sagte zu meinem Vater: ‚Lass uns an die Aufgabe als ein Requiem herangehen, das auf der klassischen lateinischen Messe basiert. Lass uns den Opfern ein echtes Requiem geben.‘ Es schien der richtige Weg zu sein, unsere Gefühle auszudrücken.“
„Dinge werden wichtig, wenn man auf sie aufmerksam macht“, ergänzt ROBIN GIBB. „Das Unglück ist eine traumatische Erfahrung in der Geschichte der Menschen, aber wir müssen daran erinnert werden, wir müssen uns erinnern. Das Requiem entstand aus unserem Bedürfnis, den Hörer auf eine Art zu erinnern, aufzuklären und sein Mitgefühl zu wecken, die ihm gleichzeitig künstlerisch erfüllen soll.“

Für die GIBBS kam die Geschichte der Titanic gleichsam aus den Tiefen des Ozeans. RJ versetzte sich buchstäblich in die Lage, selbst an Bord zu sein und wurde emotional in die Dimension des Unglücks hineingezogen. Als ROBIN und RJ begannen, sich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen, wurden sie mit starken Gefühlen konfrontiert, die dem „doppelten Schock“ entsprangen – das Sinken des Schiffes und der unfassbare Verlust so vieler Menschenleben. Diese Tatsache evozierte umgehend starke musikalische Ideen, Themen und Melodien. „Musikalisch orientiert sich das Requiem an den Epochen Barock, Romantik und ähnlichen klassischen Perioden“, erläutert RJ. „Wir wollten dabei kein avantgardistisches Werk schaffen, sondern eines, das einerseits authentisch ist und andererseits in Anlehnung an die größten musikalischen Werke der vergangenen Jahrhunderte geschrieben wurde. Da ich mit klassischer Musik aufgewachsen bin und sie auch studiert habe, war es schon immer mein Wunsch, ein klassisches Stück zu schreiben. Dies mit meinem Vater tun zu können – nun ja, das war für mich, als würde ein Traum wahr werden.“
Auch für ROBIN war die Zusammenarbeit ein außergewöhnliches Ereignis: „Es ist eine unglaubliche Erfahrung gewesen, mit meinem Sohn RJ an diesem Projekt zu arbeiten. Es steckt eine enorme kreative Freiheit darin, mit einem Familienmitglied zusammenzuarbeiten. Eine der treibenden Kräfte war diese Erfahrung, und es hat mir gleichzeitig auf dem Weg der Genesung geholfen“, so ROBIN GIBB, bei dem im Jahr 2010 die gleiche Darmkrankheit diagnostiziert wurde, an der sein Bruder Maurice im Januar 2003 verstarb.

„Schon vor langer Zeit führte mein Vater mir die Notwendigkeit künstlerischer Integrität der Musik vor Augen“, so RJ. „Und so wusste ich, wir würden nichts kreieren, was wir nicht auch selbst lieben würden. Wir wollten etwas schaffen, dass man der Welt mit Stolz hinterlassen kann. Es geht hier nicht um Ruhm, sondern darum, die Musik, die man macht, zu lieben und hinter ihr zu stehen.“

Ihr Ziel war nichts weniger, als die Geschichte der Titanic mit Musik zu erzählen. „Die Art und Weise, wie wir an das Thema herangegangen sind, ist angelegt wie eine Gedenkfeier. Wir beginnen dem Stapellauf und den feierlichen Momenten, bevor die Musik uns mit auf die Reise nimmt und dann zum Unglück führt. Danach erinnert sie an die verlorenen Seelen im Moment des Sinkens. Es ist ein Memorandum, ein Requiem für diese Menschen, dementsprechend bewahren wir einerseits den Respekt und die Traditionen und versuchen andererseits etwas zu bieten, das auch den heutigen Hörgewohnheiten entspricht.“

Im Mai 2010 fand das erste Treffen mit Ian Maclay von den Royal Philharmonics statt, und ROBIN erinnert sich: „Die Resonanz auf unsere Idee war sehr positiv, und die Vorstellung, dass wir ein klassisches Werk über die Titanic komponieren wollten, stieß auf großen Enthusiasmus.“
Von der Konzeption bis zur Vervollständigung verging etwas über ein Jahr. ROBIN und RJ, die in ihrem Heimstudio in Thame, Oxfordshire, gemeinsam am Requiem arbeiteten, arrangierten und produzierten die Musik zusammen mit Producer/Engineer Savvas Iosifidis. Mit Arrangeur und Produzent Cliff Masterson arbeiteten sie die Instrumentierungen für die Aufführung als Orchesterstück aus. ROBIN räumt ein: „Ein ‚Requiem‘ ist ein sehr ambitioniertes Projekt. Wir versuchen ja, eine Geschichte mit Musik zu erzählen, statt mit Bildern; wir versuchen, Musik zu schaffen, die eine lange Lebensdauer besitzt, ganz ohne Spielereien oder Prestige. Es ist absolut keine Rockoper und kein Pop-Album mit Orchesterbegleitung. Das Requiem ist sehr traditionell gehalten, etwa so wie Mozart seine Messen und das Requiem am Ende des 18. Jahrhunderts komponiert hat.“ Und er fügt lächelnd hinzu: „Es gibt hier keine Backbeats.“

Die Aufnahmen begannen im Dezember 2010 in den Londoner Air Studios, wobei ROBIN und RJ sich den Produzenten-Stuhl teilten. Das Orchester wurde zwischen Februar und September 2011 aufgenommen, und im Herbst folgten dann der Chor und die Vokalsätze. Kurz vor Weihnachten war schließlich der gesamte Mix fertiggestellt.
Mit The Titanic Requiem haben ROBIN und RJ GIBB etwas geschaffen, das neu und anders ist, aber tief in zeitloser Musik verwurzelt ist, die, wie ROBIN betont, „zeigt, wie relevant Musik für die menschliche Seele ist.“ The Titanic Requiem ist wie der Soundtrack für eine Zeitreise, durch die wir die Ereignisse, die vor langer Zeit stattgefunden haben, auf einer emotionalen Ebene nacherleben können. RJ GIBB fasst all die Hoffnungen, die mit diesem außergewöhnlichen Stück Musik in Verbindung stehen, mit einfachen Worten zusammen: „Ich hoffe, jeder liebt das Requiem so sehr wie wir selbst.“

Die Komponisten
ROBIN GIBB gehört zu den erfolgreichsten Songwritern in der Geschichte der Popmusik. Ohne die bemerkenswerten Sounds, die er mit seinem Bruder Barry und seinem verstorbenen Zwillingsbruder Maurice veröffentlicht hat, wäre die Geschichte der Popmusik, wie wir sie kennen, kaum denkbar. Seit 1967 ernteten die Bee Gees, die jüngst ihr 50-jähriges Bestehen als Band feiern konnten, weltweiten Ruhm mit zahllosen Auszeichnungen und Number-1-Hits.

ROBIN-JOHN (RJ) ist sein Leben lang mit Musik, Film und Theater verwurzelt. Seine Liebe zur Musik begann sehr früh – schon als Kind studierte er am Sdoia Satz-Institut in Miami, wo er Piano, Suzuki-Violine und Saxophon lernte, bevor er sich der Trompete widmete. Mit den High Rollers gründete er sogar eine Rap-Formation in Miami. Nach seiner Übersiedlung nach England schrieb er eine Reihe von Kompositionen für eine Serie über die Geschichte Irlands, deren erster Teil, Blind Eyes, 2008 veröffentlicht wurde. Für die weiteren Folgen schrieb er die Musik und wurde gebeten, selbst eine Rolle zu übernehmen.

RJ studierte Drama an der Gulliver Academy und schrieb sich danach für Kurse über klassisches und zeitgenössisches Drama an der RADA sowie an der London Academy of Media, Film and TV ein. Überdies fungierte er als Co-Producer für den Film Road to Nowhere von Monte Hellman und Steven Gaydos, der mit einigen Auszeichnungen bedacht wurde. Wenn er sich nicht der Schauspielerei oder der Komposition widmet, beschäftigt er sich mit seiner weiteren Leidenschaft: theoretische Physik und Quantenphysik.

Artist:  Robin Gibb & RJ Gibb mit dem Royal Philharmonic Orchestra
Release: The Titanic Requiem
VÖ: 30.03.2012
Label: Rhino Records / Warner Music 
Formate: CD & alle digitalen Formate
Tracklist: 01. Triumph (Shipbuilding)
02. Farewell (The Immigrant Song)
03. Maiden Voyage
04. New York Suite In C Major
05. Sub Astris (Under the Stars)
06. Kyrie
07. SOS (Tract)
08. Distress (Confutatis)
09. Salvation (Gradual)
10. Reflections
11. Daybreak – performed by Mario Frangoulis
12. Christmas Day – performed by Isabel Suckling
13. Libera Me
14. Don’t Cry Alone – performed by Robin Gibb
15. In Paradisum (Awakening)

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Künstlerhomepage: ( http://www.robingibb.com )
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